Referenteninterviews | SWISS MANAGEMENT RUN Share & Win

Referenteninterviews

"Erfolg ist Einstellungssache"

"Erfolg ist Einstellungssache"

Bakel Walden, Director Entwicklung und Angebot bei der SRG SSR über Veränderungen.

SWISS MANAGEMENT RUN 2018

Trotz der deutlichen Ablehnung der «No Billag»-Vorlage setzt die SRG auf einen Reformkurs. Erfordern Neuerungen im Unternehmen auch immer persönliche Veränderungen?

BW: "Neuerungen im Unternehmen verlangen vor allem gemeinsam anzustrebende Veränderungen im Team. Wir müssen uns alle in neuen Projekten bewähren, frische Lösungen finden und in einem schwierigen Markt das Unternehmen weiterentwickeln. Erfolg ist dabei vor allem Einstellungssache. Und hier erlebe ich täglich viele positive Beispiele in der SRG."

Wie schafft man es, sich selbstbestimmt weiterzuentwickeln in einem schnelllebigen Umfeld?

BW: "Ein wichtiger Punkt ist das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Viele Entwicklungen können wir gerade auf strategischer Ebene nicht im Detail beeinflussen. Aber das nötige Selbstbewusstsein und das Kennen der eigenen Grenzen geben Sicherheit. Auch bei einem Marathonlauf kann man Tagesform, Qualität der Organisation oder Faktoren wie das Wetter nicht beeinflussen. Wer aber auf gutes Training, Routine und Sicherheit zurückgreifen kann, ist maximal unabhängig und flexibel."

Inwiefern findet das Thema betriebliche Gesundheitsförderung Beachtung in Ihrem Unternehmen?

BW: „Die Gesundheit unserer rund 6000 Mitarbeitenden ist der SRG wichtig. Vom Schwimm- und Lauftraining über die Früchteaktion und Grippeimpfung bis hin zum Gesundheitstag – wir sind aktiv, wenn es um die Gesundheit des #teamSRG geht. Auch Führungsausbildungen, ein betriebliches Absenzen- und Case-Management sowie eine Betriebssicherheit zur Vermeidung von Unfällen gehören für uns zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Wir sind wie Schopenhauer fest davon überzeugt: «Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts."

Vielen Dank für das Interview!

"VON KLAREN STRUKTUREN MÜSSEN WIR UNS VERABSCHIEDEN"

"VON KLAREN STRUKTUREN MÜSSEN WIR UNS VERABSCHIEDEN"

Dr. Rebecca Brauchli, Oberassistentin der Universität Zürich, über die Zukunft der Arbeit.

SWISS MANAGEMENT RUN 2018

Ein motiviertes Team und gute Arbeitsbedingungen steigern die Zufriedenheit der Mitarbeiter, aber auch die Produktivität des Unternehmens. Wie lassen sich Arbeitsbedingungen und -ressourcen in Balance bringen?

RB: "Um eine Balance zwischen Arbeitsbelastungen und Arbeitsressourcen herzustellen, bietet es sich an, an ein Modell anzuknüpfen, das sich in den letzten Jahren in der Forschung zu Arbeit und Gesundheit durchgesetzt hat (Job Demands-Resources Model). Zentral ist, dass es anerkennt, dass wir alle ganz unterschiedliche Arbeitsbedingungen haben: Jedes Team hat ganz spezifische Belastungen, mit denen es konfrontiert ist und ganz spezifische Ressourcen, die helfen, mit diesen Belastungen umzugehen. Warum ich das sage? Dieser Umstand ist wichtig, um zu verstehen, weshalb es nicht möglich ist, allgemein gültige Rezepte zu liefern, mit denen ein Team seine optimale Arbeitssituation zusammenbrauen kann. Generell kann ich aber sagen; das Ausmass an Belastungen sollte in einem mittleren Bereich liegen (zu tief kann langweilig sein) und die Ressourcen so hoch wie möglich."

Was ist «wecoach» und inwiefern unterstützt das Tool Führungskräfte bei der Verbesserung des Teamklimas?

RB: "Bei unserem Ansatz - digitalisiert durch die Software „wecoach“ - tragen wir dieser Unterschiedlichkeit Rechnung und identifizieren als Erstes die für ein Team bedeutsamen Ressourcen und Belastungen. In einem weiteren Schritt erarbeitet das Team gemeinsam Massnahmen, die helfen - wenn immer möglich - Belastungen abzubauen (die sind ohnehin meist zu hoch) und die Ressourcen aufzubauen. Dieser ganze Prozess erfolgt über die Führungskraft, die einerseits natürlich Teil des Teams ist, aber auch die wichtige Funktion  des Moderators übernimmt. Unser Ansatz ist somit quasi eine Hilfe zur Selbsthilfe, regt an, begleitet und überprüft, ohne dadurch die Individualität des Teams anzutasten."

Wie stellen Sie sich die Arbeit der Zukunft vor?

RB: "Viel flexibler, freier, aber auch herausfordernd. Wir müssen uns verabschieden von klassisch, klar strukturierten Teams mit fixen Hierarchien. Durch die Digitalisierung werden Routinetätigkeiten verschwinden. Vielmehr wird jeder und jede seine Stärken kennen (müssen) und da einbringen, wo sie gebraucht werden. Und das kann heute an einem anderen Ort sein als morgen. Das kann verunsichern. Daher sind wir dabei, Strategien zu identifizieren, die besonders erfolgreich (im Sinne von gesundheitsfördernd) sind, um mit den Herausforderungen von fehlender Struktur, grosser Flexibilität und reduzierter Sicherheit umzugehen. Unter dem Stichwort „Crafting“ subsumieren wir ein Bündel an Verhaltensweisen: Wir „craften“ unseren Job - gestalten ihn so, dass unsere Belastungen nicht überborden und wir unsere Ressourcen optimal einsetzen. Wir „craften“ die Grenzen zwischen der Arbeit und dem Privatleben - wir können mit dauernder Erreichbarkeit umgehen, wissen, wann es wichtig ist, sich auf einen Bereich zu konzentrieren und wann es wichtig ist, sich bewusst abzugrenzen. Und wir „craften“ unsere Freizeit - wir wissen, wie wir abschalten und uns entspannen können und gestalten unsere Freizeit so, dass sie für uns Sinn generiert. All dieses Wissen möchten wir in eine für alle zugänglich App (oder mehrere) einfliessen lassen, die dem Menschen der Zukunft helfen soll, mit der Arbeit der Zukunft positiv umgehen zu können."

Vielen Dank für das Interview!

"FÜHRUNG MUSS RAHMENBEDINGUNG FÜR LEISTUNG SCHAFFEN"

"FÜHRUNG MUSS RAHMENBEDINGUNG FÜR LEISTUNG SCHAFFEN"

Bernhard Heusler, Ehrenpräsident des FC Basel, über den Veränderungsprozess seiner Führungsaufgaben.

SWISS MANAGEMENT RUN 2018

Seit Sie 2016 beim Symposium FIT FOR MANAGEMENT auf der Bühne standen, haben Sie grosse Veränderungen in Ihrer Führungsposition durchlaufen. Welche Challenges galt es im Bereich Leadership zu überwinden?

BH: "Die grösste Challenge war sicher die Aufgabe der ‚sicheren’ Führungsposition im FC Basel 1893. Dieser Entscheid war das Ergebnis eines über 18-monatigen Prozesses. Diesen Prozess haben wir durchaus kontrovers im Führungsteam durchschritten. Letztlich war dieser Entscheid eine ‚Change in eigener Sache‘,  die wir team-basiert beschlossen und umgesetzt haben, weil wir gemeinsam zum Schluss gekommen sind, dass ein Wechsel in der Führung im Interesse des Ganzen richtig sei. Insofern hat sich diese Entscheidung in ihrem Kern nicht von denjenigen unterschieden, die wir während unserer Führungsverantwortung getroffen hatten."

Kürzlich wurde bekannt, dass Sie auch dem SFV in Sachen Führung beratend zur Seite stehen werden. Worauf kommt es bei gesunden Führungsstrukturen an?

BH: "Mit unserer Firma HWH AG stehen wir dem Zentralvorstand des SFV als externe Berater mit unserem Know-how bei der Überprüfung und allfälligen Anpassung der Organisation und Strukturen rund um das Nationalteams zur Verfügung. ‚Gesunde‘ Führungsstrukturen sind darauf ausgerichtet, den Individuen und Teams optimale Rahmenbedingungen bei der Erbringung ihrer Leistungen zu bieten. Die Menschen mit Führungsaufgaben in diesen Strukturen tragen die oberste Verantwortung dafür, dass in der Organisation ein klares Bewusstsein des ‚Warums’ existiert und der Einsicht in die Kraft und Notwendigkeit der Kooperation zwecks Erreichen des Ziels."

Vielen Dank für das Interview!

"Eine moderne Führungskraft ist auch Gesundheitsmanager"

"Eine moderne Führungskraft ist auch Gesundheitsmanager"

Markus Kaiser, Ressortleiter und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Schweizer Kader Organisation SKO über das Thema "Gesundheit von Führungskräften".

SWISS MANAGEMENT RUN 2018

Wie unterstützt die Schweizer Kader Organisation Führungskräfte zum Thema «Arbeit und Gesundheit»?

MK: "Die Herausforderungen an Führungskräfte nehmen aufgrund der rasanten Veränderungen in der Arbeitswelt 4.0 zu. Fakt ist, dass die Entgrenzung von Arbeit und Privatleben und der zunehmende Veränderungsdruck belasten und zu permanenten Stress führen können. Die Gesundheit von Mitarbeitern ist somit zu einem weiteren Wettbewerbsfaktor geworden. Will eine «moderne» Führungskraft erfolgreich führen, muss sie fähig sein, situationselastisch verschiedene Rollen einnehmen zu können. Sie ist Leader, Coach und sogar «Gesundheitsmanager». Dabei ist die Führungskraft auf allen Ebenen Vorbild. «Mitarbeitende brauchen auch weniger Leitbilder, sondern mehr echte Vorbilder». Diese Entgrenzung von Arbeit und der zunehmende Anpassungsdruck erhöhen die Arbeitsbelastungen. Doch wo sind Grenzen dieser Verantwortung und wo kann sie Hilfe holen? Gesundheitsmanagement wird somit zu einer wichtigen Aufgabe von Führungskräften. Gesundheitsorientiert führen bedeutet erstens belastende Situationen kompetent angehen und Ressourcen fördern. Ressourcenfördernd wirkt eine positive, vertrauensvolle Beziehung zu den Mitarbeitenden, für die man als Menschen Interesse zeigt. Dazu gehören respektvoller Umgang auf Augenhöhe und Wertschätzung. Gesundheitsmanager klären Ziele gemeinsam mit dem Mitarbeitenden, schaffen Transparenz und gleichen Erwartungen und Ressourcen des Mitarbeitenden regelmässig ab.

Die Schweizer Kader Organisation SKO bietet ihren Mitgliedern ein umfassendes Angebot, damit Führungskräfte weiterhin «kraftvoll führen können», d.h. mit positiver Energie und mit Begeisterung Menschen und Unternehmen erfolgreich machen. Dies ist in so manchen Alltagssituationen nicht immer einfach, kann aber wie im Sport, trainiert werden. Dabei bieten wir im Rahmen unseres SKO-KarriereService so genannte Gesundheitscoachings an, wobei der Fokus auf eine innere Stärke und Stabilität sowie auf eine stark ausgeprägte Widerstandsfähigkeit gelegt wird.

Der von der Universität Zürich gemeinsam in Zusammenarbeit mit der SKO entwickelte digitale Coach, der so genannte wecoach, zielt darauf ab, Kompetenzen im Umgang mit Ressourcen und Arbeitsbelastungen aufzubauen und im Team positive Entwicklungsprozesse umzusetzen. Der wecoach unterstützt Führungskräfte dabei, die Arbeitsbedingungen und das Teamklima zu verbessern. Last but not least unterstützen wir Führungskräfte und unsere SKO-Firmenpartner mit dem SKO Care Assistance unseres Partners Acitivita Care Management AG bei der Einführung und Entwicklung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements. Ziele dabei sind, eine Entlastung der Führungskräfte, ein positives Betriebsklima und eine Reduktion von Absenzzeiten zu erreichen."

Ist es heute für Schweizer Führungskräfte durch die ständige Erreichbarkeit sowie Verschmelzung der Grenzen zwischen Arbeit und Privat schwieriger abzuschalten?

OB: "Ja, die Verschmelzung der Grenzen zwischen Arbeit und Privat findet permanent statt, vor allem bei Führungskräften. Wenn Führungskräfte das gewisse Entrepreneurship für das Unternehmen entwickeln können, dann kann vieles erfolgreich gelingen. Es besteht eine grosse Motivation und Bereitschaft für die berühmten „Extrameilen“. Hier wiederum kommt auch die Vorbildfunktion der Führungskraft zum Tragen. Diese zeigt sich darin, wie sie selbst mit den eigenen Ressourcen und Belastungen umgeht, und wie sensibel sie auf Belastungssituationen reagiert und rechtzeitig entgegensteuern kann. Belastende Situationen sind aber nicht nur im Arbeitsalltag, sondern auch privat vorhanden. Zum Beispiel kann ein Todesfall in der Familie, finanzielle Engpässe oder die Sorge um die Lebenssituation betagter Eltern belasten und die Arbeit negativ beeinflussen. Grundsätzlich sollte die Führungskraft ein Sensorium entwickeln, um veränderte Verhaltensweisen frühzeitig zu erkennen. Damit reduzieren Führungskräfte auch selbstgefährdendes Arbeitsverhalten. Hier kommt die Fähigkeit der Selbstführung zu tragen. Ist die Führungskraft selbst in der Lage schwierige und belastende Situationen zu meistern und gelingt es ihr, sich so zu organisieren, damit das Private auch noch privat bleibt. Dazu gehört auch eine Portion Selbstdisziplin und auch das „Nein-Sagen-Können“. Wenn Gesundheitsmanagement und ein Vertrauensklima Teil der Unternehmenskultur sind, sind Belastungen und Probleme einfacher zu thematisieren. Wichtig ist, das diese thematisiert werden können und entsprechende hilfreiche Massnahmen getroffen werden können."

Vor einigen Jahren war das typische Managerbild geprägt von wohlgenährten Männern, die mit Sport nichts zu tun hatten. Heute läuft der ideale Top-Manager am Wochenende einen Marathon, hat eine sportliche Figur und ernährt sich bewusst. Haben Führungskräfte heute einen verstärkten Leistungsdruck?

MK: „Ja, wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Somit nimmt auch der Leistungsdruck zu. Die Frage ist, wie gehen wir – wie gehen Führungskräfte – mit diesem steigenden Leistungsdruck um? Der Trend läuft in Richtung schlank, fit und bewusste Ernährung. Der Mensch ist ein lebendiger Organismus und funktioniert durch Anspannung und Entspannung. Hier braucht es Balance und Ausgleich. Laufen und Joggen sind ideale Ausgleichssportarten, die nicht nur die Fitness und Ausdauer fördern, sondern auch den Kopf frei machen. Ich laufe am liebsten im Wald – ohne Musik – um abschalten zu können, die Natur zu spüren und auch meinen Körper zu spüren. Wichtig ist es heute zutage auch den Draht zu sich selbst nicht zu verlieren, sondern diesen aufrecht zu erhalten. Wenn einem das gelingt, hat man bereits selbst gewonnen und der «innere Schweinehund» hat verloren. Es geht um Prioritäten und Werteeinstellungen. Immer mehr Führungskräfte schaffen es, neben einem vollen Terminkalender, sich freizuspielen für einen 5 oder 10 Kilometerlauf, morgens oder abends. Hilfreich dabei ist es, sich diese Lauftermine fix in seiner Agenda einzutragen und wie einen Termin mit einer wichtigen Persönlichkeit einzuhalten. In diesem Fall ist man selbst diese wichtige Persönlichkeit. Wettkämpfe, wie ein Halb-Marathon, ein Marathon oder auch der Swiss Management Run sind hilfreiche Etappenziele, damit auch eine gewisser Leistungsdruck aufgebaut werden kann und eine Regelmässigkeit eingehalten werden kann. Hier gilt die Regel «alles mit Mass und Ziel». Ich persönlich freue mich schon sehr auf den Swiss Management Run am 14. September in Arosa. Bis bald."

Vielen Dank für das Interview!

"Als Firma On sind wir sehr erfreut, von Anfang an dabei sein zu dürfen"

"Als Firma On sind wir sehr erfreut, von Anfang an dabei sein zu dürfen"

Olivier Bernhard, Co-Founder der On Running AG über das langjährige Engagement des Unternehmens beim SWISS MANAGEMENT RUN.

SWISS MANAGEMENT RUN 2018

Olivier, Du warst mit On von Anfang an Partner des SWISS MANAGEMENT RUNs. Was war damals die Intention und was hat Dich davon überzeugt, dabei zu sein und auch aktiv mitzulaufen?

OB: "Zum einen hat mich der Titel überrascht. Wo gibt es schon einen Management Run? Das Swissness im Titel hat mir auch gefallen. Von der Natur Arosas bin ich ebenfalls sehr angetan. Es ist auch mal was anderes, nicht nur mit Läufern, sondern auch mit Managern unterwegs zu sein. Manager bin ich ja selbst auch erst seit kürzerer Zeit. Als Firma On sind wir sehr erfreut, von Anfang an dabei sein zu dürfen. Einerseits können die Leute unsere Schuhe dort probieren und wir können auch unsere Teilnehmer mit ins Rennen schicken."

Wie hältst Du Dich selbst fit und wie findet das Thema "Betriebliche Gesundheitsförderung" bei On Beachtung?

OB: "Bei mir persönlich ist es natürlich relativ einfach: Als Head Entwickler von On teste ich die Schuhe auch immer selber. Auch, wenn ich jetzt schon 50 bin, ist das immer noch schön für mich die Schuhe vom ersten Prototypen bis kurz vor der Produktion zu testen. Ob das Laufgefühl passt und auch die Langlebigkeit. Dadurch muss ich schon ein paar Kilometer laufen. Und so lange ich das noch kann, mache ich das sehr gerne. Trotz dem vielen Reisen schaffe ich es so, meine Work-Life Balance aufrecht zu erhalten. 

Bei uns in der Firma werden natürlich auch Nicht-Läufer eingestellt. Aber die meisten, die bei uns beschäftigt sind, fangen früher oder später damit an. Das ist wie ein Virus. Am Anfang haben wir es noch vorgegeben über Mittag Laufen zu gehen. Mittlerweile läuft das von ganz alleine und es bilden sich viele Laufgruppen. So bekommen wir eigentlich jeden Mitarbeiter in die Laufschuhe und dann läuft man vielleicht auch mal einen Halbmarathon oder sogar einen Marathon. Die Leute werden sich bewusster über die eigene Gesundheit und wie wichtig Bewegung ist. Wir fördern jedoch nicht den Wettkampfsport. Es soll in erster Linie Spass machen."

Du hast die Strecke damals getestet und bist immer noch Inhaber des Streckenrekords über 10km. Wie hast Du die Strecke in Erinnerung?

OB: „Dass ich den Rekord noch halte, habe ich gar nicht gewusst. Obwohl ich viel Höhentraining gewöhnt bin, war ich schon überrascht, wie viel die Höhe ausmacht. Als es dann bergauf ging, dachte ich kurz, wo ist denn jetzt die Luft hin. Man gewöhnt sich aber schnell dran und lernt sich etwas zurückzunehmen, um den Lauf wieder zu geniessen. Wenn man dann oben ist, ist das Runterlaufen umso schöner und dann endlich im Ziel anzukommen."

Vielen Dank für das Interview!

"Willenskraft stellt Energie zum Tun zur Verfügung"

"Willenskraft stellt Energie zum Tun zur Verfügung"

Sandra Schunk, Body- und Mind-Coach, über das Thema Willenskraft.

SWISS MANAGEMENT RUN 2018

"Willenskraft" macht häufig den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg. Wie kann man Willenskraft spüren und wie wird dadurch innere Energie freigesetzt?

SS: "Willen und Willenskraft sind etwas was echt ist und von innen heraus kommt, jenseits von Konzepten oder Empfehlungen von aussen. Willenskraft stellt Energie zum Tun zu Verfügung. Willenskraft spürt man in einer klaren Fokussierung auf genau das was man will. Man spürt und weiss es. Wie und wo genau das Gefühl spürbar ist, kann man nicht in Worten beschreiben, sondern man spürt es. Aus einmal gibt es nur noch das und eine ganz klare Ausrichtung. Energie ist frei und steht zur Verfügung."

Welche Voraussetzungen braucht es um Willenskraft zu erzeugen? Und wie kann sie trainiert werden?

SS: "Stille. Klarheit. Fokussierung und gnadenlose Ehrlichkeit. Ja. In 5 einfachen Punkten werde ich das erklären und es kann sofort im Alltag umgesetzt werden.

Vielen Dank für das Interview!

"Freude, neue Dinge zu entdecken"

"Freude, neue Dinge zu entdecken"

Jeannine Pilloud, Delegierte für ÖV-Branchenentwicklung bei der SBB, über Veränderungen in ihren Führungsaufgaben.

SWISS MANAGEMENT RUN 2018

Seit Sie 2015 beim Symposium FIT FOR MANAGEMENT auf der Bühne standen, haben Sie grosse Veränderungen in Ihrer Führungsposition durchlaufen. Welche Challenges galt es im Bereich Leadership zu überwinden?

JP: "Im Bereich Leadership heisst das vor allem, sich klar darüber zu werden, was genau unternommen werden muss, damit mein Nachfolger und auch das Team im Personenverkehr ohne Unterbruch sauber weiter funktionieren können. In meinem Fall war  speziell, dass ich ja immer noch innerhalb der Branche/SBB bin und ich somit auch sehr klar die Grenzen stecken musste, wo ich mit diskutiere und wo nicht. Das ist sehr wichtig."

Inwiefern sind Veränderungen im Beruf gleichzeitig Chance und Bedrohung?

JP: "Chance ist klar: Veränderung, Pläne umsetzen, die man sowieso für sich hatte, nicht immer alles auf später verschieben, der NYC Marathon am 4. November 2018. Bedrohung: Eine kleine Unsicherheit, wie sich die kommenden Jahre gestalten werden, aber auch eine Freude, neue Dinge zu entdecken."

Vielen Dank für das Interview!

„Optimale Leistung am Tag X durch Planung & Coolness"

„Optimale Leistung am Tag X durch Planung & Coolness"

Dr. Patrik Noack, Chief Medical Officer bei der Olympiade PyeongChang 2018 und Co-Leiter Medizin bei medbase, berichtet darüber, was Spitzensportler mit Managern gleich haben.


SWISS MANAGEMENT RUN 2017

Welches sind die wichtigsten Faktoren für die „Gesundheit von Spitzensportlern“? Gelten diese auch bei der für Manager?

Dr. Patrik Noack:
Die drei wichtigsten Faktoren für eine optimale Gesundheit bei Spitzensportlern sind eine gute Steuerung von Belastung und Erholung zur Vermeidung von Überbelastungen (Übertraining), genügend Schlaf sowie eine gesunde Ernährung. Dies kann eins zu eins für Manager übernommen werden mit Stichworten wie „work-life Balance“, „Burnout-Prophylaxe“ oder „Schlaf dich fit“.

Welche Tipps können Sie für die Teilnehmer aus dem Spitzensport ableiten, um im Manageralltag am Tag X topfit zu sein? Sehen Sie Parallelen zwischen Spitzensport und Manageralltag?

Dr. Patrik Noack:
Für eine optimale Leistung am Tag X muss der Spitzensportler eine Analyse der lokalen Gegebenheiten (Klima, Strecke, etc.) machen, einen Plan entwickeln und auf dem Weg zum Ziel auch eine nötige Flexibilität/Coolness aufzeigen können. Hier gibt es viele Parallelen zum Manageralltag (Business Plan - Umsetzung - Plan B - Flexibilität).

Sie sind u.a. Chief Medical Officer bei den Olympischen Spielen in PyeongChang 2018. Was werden Ihre Hauptaufgaben sein und wie bereiten Sie sich darauf vor?

Dr. Patrik Noack:
Vor Ort bin ich für die Umsetzung der im Vorfeld aufgegleisten präventiven Massnahmnen zuständig, damit alle Athleten gesund bleiben und eine optimale Leistung erbringen können. Dies ist der wichtigste Teil meiner Aufgabe, denn gemäss IOC Statistiken können bis zu einem Drittel der Athleten Ihre Leistung nicht abrufen aufgrund eines Infektes oder einer Verletzung. Die Behandlung von akuten Verletzungen kommt zum Glück weniger vor.

Herzlichen Dank!

„Immer den Blick aufs Ziel"

„Immer den Blick aufs Ziel"

Dominik Erne, Head of Marketing & PR bei der IG Bank, erbringt Höchstleistungen im Beruf wie auch im Sport. Charisma, Authentizität und Kompetenz sind die Eigenschaften, die ihn inspirieren. Lernen Sie vom Leistungssportler beim Symposium in Arosa und im Interview.

SWISS MANAGEMENT RUN 2017

Seit 2014 ist die IG Bank auch in der Schweiz tätig. Wie hilft Ihnen der Spirit eines Leistungssportlers im beruflichen Alltag?

Dominik Erne:
„Trading ist vielfältig, dynamisch und manchmal auch hektisch. Dasselbe trifft im Sport zu. Das gefällt mir, motiviert mich und spornt mich zu Höchstleistungen an. Dank dem Sport, speziell durch den Ausdauersport, z.B. bei einem Ironman und dem damit verbundenen Training, lernt man auch in schwierigen Situationen einen klaren Kopf zu behalten, immer mit Blick aufs Ziel. Denn auf dem Weg dahin, wie auch bei einem Business-Projekt kann vieles passieren. Es gilt deshalb stets fokussiert zu sein und Unvorhergesehenes einzukalkulieren."

Welche Sportler inspirieren Sie im Sportlerleben und was lernen Sie daraus für das Business?

Dominik Erne:
„Im Ausdauersport gefallen mir insbesondere Kilian Jornet, der einen (Ultra-Trail) Rekord nach dem anderen aufstellt sowie der Triathlon-Olympiasieger und Ironman-Champion Jan Frodeno. Beide sind Ausnahmeathleten, die sich mit einem charismatischen, authentischen und kompetenten Auftreten auszeichnen. Diese drei Eigenschaften sind für mich persönlich und für IG Bank zentral – im täglichen Leben und im Umgang mit allen Dialoggruppen."

Was gab den Ausschlag für die IG Bank als Premium Partner des SWISS MANAGEMENT RUN aufzutreten?

Dominik Erne:
„Der Swiss Management Run und der Spirit passen perfekt zu unseren Unternehmenswerten: „Love what we do“, „Lead the way“ und „Champion the Client“. Diese Werte zeichnen IG Bank aus und lassen sich beim Swiss Management Run Event hervorragend in die Praxis umsetzen."

Herzlichen Dank!

„Als Unternehmen glaubwürdig sein"

„Als Unternehmen glaubwürdig sein"

Markus Siegfried, Corporate Partnerships Verantwortlicher beim SOS Kinderdorf, erzählt wie Sie in die Zukunft von Jugendlichen investieren können und warum die Charity-Aktion zum SWISS MANAGEMENT RUN passt.


SWISS MANAGEMENT RUN 2017

Wie entstand die Idee, mit der Stiftung SOS-Kinderdorf beim SWISS MANAGEMENT RUN als Charity-Partner aufzutreten? Wo sehen Sie den Bezug zwischen der körperlichen Betätigung von Managern und der Zukunftshilfe für Kinder und Jugendliche?

Ich habe schon im 2016 als Gast am Lauf teilgenommen. Einerseits bin ich selber ein aktiver Läufer, andererseits wurde ich durch mehrere Partner motiviert, eine Charity-Aktion durchzuführen. Der Swiss-Management Run bietet die ideale Mischung aus Symposium und Lauf-Emotionen in der Natur. Unser Planet ist bedroht, sowohl ökologisch wie auch sozial. Unternehmen, die soziale Verantwortung übernehmen, sind glaubwürdig und motivieren Partner und Mitarbeitende. Langfristig bewirkt ihr Firmenengagement eine höhere Reputation, Unternehmenserfolg und Kundenvertrauen. Diese Thematik möchte ich gerne näherbringen.

Welche Möglichkeiten hat ein Unternehmen, sich bei SOS-Kinderdorf aktiv und nachhaltig für die Entwicklung in ärmeren Regionen der Welt einzusetzen?

Vom Charity-Partner zum langjährigen Unternehmenspartner: SOS-Kinderdorf hat schöne Beispiele von langjährigen Kooperationen, sowohl auf Ebene Grossunternehmen wie Ebene KMU. Ob als Weihnachtsspende, Marketing-/ Spendenkampagne oder Mitarbeiterengagement. Jedes neue Engagement wird individuell zusammengestellt.

Wie werden Sie am 15. September in Arosa präsent sein? Gibt es auch vor Ort die Möglichkeit zu spenden?

Ich werde im SKO-Team laufen und zusammen mit der SOS-Kinderdorf Botschafterin Maria Walliser am SKO-Stand präsent sein. Neben den vorgängigen Online-Spenden sind auch Barspenden am Stand herzlich willkommen. Achten Sie auf unsere Spendenboxen. Für das Engagement der LäuferInnen bedanken wir uns herzlich: Mit 50.—Spende investieren Sie in die Zukunft von Jugendlichen, dort wo es nötigsten ist: Im Herkunftsland.

Herzlichen Dank auch Ihnen Herr Siegfried!

„Individualisierte Daten integriert in Live-Streams"

„Individualisierte Daten integriert in Live-Streams"

Andreas Csonka, CEO von Datasport berichtet wie sie mit der Digitalisierung Schritt halten und die Zukunft mit Innovationen gestalten.

SWISS MANAGEMENT RUN 2017

Datasport ist seit der Erstausgabe des SWISS MANAGEMENT RUN in Arosa Leistungspartner. Haben Sie eine Erklärung, weshalb besonders unter Führungskräften und CEO’s „(Ultra-)Running“ für sich entdeckt haben?

AC:
„Ich schrieb einmal vor 5 Jahren einen Artikel „Biken das neue Golf?“. Mittlerweile haben andere Autoren zum selben Thema mit Ausrufezeichen im Titel geschrieben. Einen ähnlichen Trend erlebten wir mit Ironman-Triathlons, Marathons und neuerlich eben den Ultra-Trail-Runs. Überall messen sich Führungskräfte und suchen die besondere körperliche Herausforderung als Ausgleich zu ihrem stressigen und ebenso herausfordernden Job. – Wir sind eine Leistungsgesellschaft und wollen unsere Leistungsfähigkeit stetig selber überprüfen aber auch gerne „zur Schau stellen“. Seit es Social Media gibt, ist Promotionswirkung garantiert. Datasport misst diese Leistung und macht sie für obige Zwecke verfügbar. Return on Investment für den Sportler im vorherigen Sinne ist somit gegeben. Aber viel wichtiger ist: Führungskräfte, die wirklich auf Ausdauerdistanzen hintrainieren leben gesünder und sind leistungsfähiger im Job. "Mens sana in corpore sano" gilt. Datasport hat natürlich Freude, dass sich Entscheidungsträger an Ausdauerbreitensport-Events aller Art messen."

Neben Laufevents stellt Datasport auch bei Mountainbike-, Langlauf- oder Triathlon-Wettkämpfen die Infrastruktur für die Zeitnahme. Was stellt für Sie die grösste Herausforderung dar in Zeiten der Digitalisierung?

AC:
„Datasport mit seiner über 30-jährigen Sport-Event-Erfahrung bietet zunächst Gesamtberatungsleistung für das Design einer Ausdauerbreitensportveranstaltung. Dabei stehen sichere digitale Anmeldeportale mit sämtlichen Zahlungsverkehrs-, Shop- und sonstigen Serviceanbindungen weit vorne in unserer Dienstleistungskette. Die grösste Herausforderung der Digitalisierung für uns ist, in der Datenaufbereitung und der Präsentation relevanter Informationen über sämtliche Kanäle stetig neue Erlebnisse schaffen zu können. Dabei die „Useability“ den state-of-the-art Gadgets anzupassen und unserer „Official Event Data“ in der „Strava-Welt“ den Status des „Official Results“ zu sichern. – Auch wenn sich zukünftig Events im Self-service ohne grosse Timing-Hardware via Tracking über zusammengewürfelte ad-hoc communities durchführen lassen, wird es immer noch die Präzisions-Events geben, wo von Menschen gemanagte Prozesse vor Ort notwendig sein werden. – Wir möchten in beiden Welten spielen und haben uns im letzten Halbjahr personell, technologisch und organisatorisch entsprechend aufgestellt. – Datasport ist seit eh und je ein real umgesetztes profitables digitales Geschäftsmodell und wir müssen weiter ausdauernd die Pace der digitalen Welt „weiterlaufen“ können."

Vom Amateur zum Spitzensportler haben Sportbegeisterte bereits eine Startnummer von Datasport getragen. Geben Sie uns einen Ausblick, auf was für Innovationen dürfen sich tausende Läufer Zukunft freuen?

AC:
„Am meisten sichtbar wird die Innovation im Moment in unseren Live-Services „DS live gold“. Die Kombination von Chip-basierter Zeitmessung, mit GPS-Tracking via Tracker und dort wo sinnvoll Tracking-App mit smarter Rechenleistung lässt Datasport u.a. bessere Wettkampfverlaufsprognosen erstellen. Zu jeder Sekunde lässt sich jeder Sportler mit jedem anderen vergleichen. Unsere Datenaufbereitung integriert in Live-Fernsehbilder wird dabei zukünftig individualisiert für jeden Angehörigen jedes einzelnen Sportlers spezifische Streams liefern können. Ausdauerbreitensportevents werden dadurch viel spannender präsentierbar. Vor Ort auf Grossleinwand, wie auch remote über jegliche Endgeräte. Um dies liefern zu können, braucht es die relevanten spezialisierten Partnerfirmen. Diese zu halten und neue zu finden ist unser Job. Der Wettkampf in diesem Bereich ist gross. Nicht immer garantiert nur Millionen-Budget und globale Grösse die smarteste Lösung. Das handverlesene Team an Innovatoren, Umsetzern und Partnern kann neue „Wow-Effekte“ erschaffen. Wir leben – eigentlich normalerweise konsequent „buzzword-frei“ - den „Winning Spirit“ und sind mit unserer Swiss Precision Timing Quality auf steter Suche nach Exzellenz und „Olympic Gold“. Für einen spannenden innovativen leistungsfähigen Schweizer Sport!"

Herzlichen Dank für das Interview!

„Führungskraft sein heisst, kraftvoll führen zu können"

„Führungskraft sein heisst, kraftvoll führen zu können"

Markus Kaiser, Ressortleiter und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Schweizer Kader Organisation SKO über das Engagement der SKO am SWISS MANAGEMENT RUN

SWISS MANAGEMENT RUN 2017

Die SKO setzt alles daran, „Führungskräfte fit für die nächste Runde zu machen“, wie es im Leistungsportfolio steht. Wie engagiert sich die SKO als Premium Partner beim SWISS MANAGEMENT RUN 2017?

MK:
„Die Schweizer Kader Organisation SKO vertritt die wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Interessen der Führungskräfte in der Schweiz. Der Swiss Management Run 2017 passt mit seinem Programminhalten Information – Fitness – Netzwerk zu unserem Leistungsportfolio, und das auf höchstem Niveau, nicht nur weil dieser Management Run in der schönen Bergkulisse von Arosa stattfindet. Wir informieren im Vorfeld auf all unseren Kommunikationskanälen über die Wichtigkeit eines betrieblichen Gesundheitsmanagements und promoten diesen Event. Wir besetzen am 15. September einen Vortragsslot mit einem Top-Speaker, werden mit einem SKO-Info-Desk vor Ort sein und freuen uns auf den Austausch und auf viele interessante Gespräche mit Führungskräften und Managern."

Mit annähernd 12'000 Mitgliedern ist die Schweizer Kader Organisation SKO der grösste branchenübergreifende Verband für Führungskräfte und Fachexperten in der Schweiz. Für welche Mitglieder ist der SWISS MANAGEMENT RUN ein „Must-Run“ beziehungsweise weshalb würden Sie den Event weiterempfehlen?

MK:
„Führungskraft sein heisst, «kraftvoll führen zu können». Die Anforderungen an die Führungsarbeit nehmen zu. Von der modernen Führungskraft werden verschiedene Rollen erwartet. Die moderne Führungskraft ist Leader, Coach und auch Gesundheitsmanager. Die Schweizer Kader Organisation macht Führungskräfte fit für diese zukünftige Arbeitswelt, die geprägt ist von der digitalen Schnelllebigkeit, einer anspruchsvollen Diversity sowie einem interkulturellen Leadership. Mit Filippo Larizza stellen wir einen Top-Referenten zum Thema «Gesund & Fit im Business» und mit den SKO-SwissLeaders stellen wir ein Laufteam, mit dem wir ein Zeichen setzen für die Wichtigkeit von Gesundheit und Fitness, um «kraftvoll» und mit guter Energie führen zu können."

Die „SKO belohnt Fitness“, wie ist das zu verstehen?

MK:
„Das Angebot der SKO zielt darauf ab, dass Führungskräfte ihre Stärken – Kompetenzen – Optimieren können. Wir unterstützen dabei Führungskräfte bei ihrer erfolgreichen Führungsarbeit und somit positiven Karriereentwicklung – damit sie auch morgen noch fit sind auf der beruflichen Laufbahn!"

"Einer der wenigen Netzwerk-Anlässe, der Bewegung integriert"

"Einer der wenigen Netzwerk-Anlässe, der Bewegung integriert"

Oliver Imfeld, Geschäftsführer, SWISS TRIATHLON erzählt, warum er wieder als Botschafter beim SWISS MANAGEMENT RUN dabei ist, wie es zur "Fusionierung" mit ERDGAS kam und seine Ziele neben dem Lauf.

SWISS MANAGEMENT RUN 2016

Herr Imfeld, auch in diesem Jahr sind Sie als Botschafter beim SWISS MANAGEMENT RUN dabei. Was hat Sie dazu bewogen wieder an den Start zu gehen?

OI: "Als Geschäftsführer eines Sportverbands möchte ich natürlich mit gutem Beispiel voran gehen und für möglichst viel Bewegung  sorgen. Ich finde allgemein die Netzwerk-Anlässe der ESB sehr gut. Aber oft sitzt man zu lange und isst zu viel bei solchen Veranstaltungen. Der SWISS MANAGEMENT RUN ist einer der wenigen Netzwerk-Anlässe, wo auch Bewegung integriert wird. Das wirkt sich positiv auf die Grundstimmung des Events und das Befinden der Teilnehmenden aus. So gibt es am Abend nach dem Lauf ganz gute und lockere Gespräche."

Stichwort „Team". Wie ist der Status Quo Ihrer Teamaufstellung und wie bereiten Sie sich und Ihr Team auf den Lauf vor?

OI: "Wir haben dieses Jahr die beiden Teams Swiss Triathlon und Erdgas fusioniert. Dies lag auf der Hand weil wir seit über 10 Jahren Partner sind. Als Team Leaderin wollten wir Nicola Spirig dabei haben, sie musste aber aufgrund Terminkollisionen absagen. Ohne ein solches Aushängeschild ist es nicht ganz einfach, viele Team-Mitglieder zu gewinnen. Wir versuchen aber weiter über verschiedene Kanäle, unser Team zu vergrössern. Bekanntlich zählen nicht die Zeiten, sondern die gelaufenen Kilometer. Die Devise heisst also, je mehr Läuferinnen und Läufer, desto höher die Gewinnchance. Und dass wir gewinnen wollen, ist ja klar! Eine spezifische Vorbereitung machen wir nicht, das machen alle individuell – zumindest die, die 10km laufen werden."

Was haben Sie sich für den 09. September, neben einem sportlich erfolgreichen Abschneiden Ihres Teams, vorgenommen?

OI: "Aus den Referaten am Nachmittag möchte ich natürlich neue Erkenntnisse und ein paar Inputs mitnehmen, die sich in der Praxis umsetzen lassen. Und bei den Gesprächen am Abend sollen wenn möglich immer neue Türen aufgehen für Swiss Triathlon. Ein Sportverband ist immer offen für neue Partnerschaften."

Vielen Dank für das Interview!

"Networking in anderer Umgebung macht's besonders"

"Networking in anderer Umgebung macht's besonders"

Serge Grand, Leiter Werbung & Sponsoring, Groupe Mutuel im Kurzinterview über die Initiative „Fit for SwissMove“ und weitere Möglichkeiten, Mitarbeiter bei einem gesunden und aktiven Leben zu unterstützen.

SWISS MANAGEMENT RUN 2016

Als Krankenversicherer liegt es in Ihrer Natur, die Gesundheit Ihrer Versicherten zu fördern. Was unternimmt Groupe Mutuel, um auch Ihre Mitarbeiter bei einem aktiven und gesundem Leben zu unterstützen?

SG: "Einerseits werden seitens der Personalabteilung gezielte Programme, wie beispielsweise das "Rauchstop-Programm", angeboten. Seit diesem Jahr wird auch ein "Gesundheitscoach" in Form einer kostenlosen Web-Applikation zur Verfügung gestellt, welcher aber klar auf die Prävention und Eigenverantwortung jedes Einzelnen beruht. Andererseits gibt es auch ganz banale Sachen wie die kostenlose Abgabe von Äpfeln während des ganzen Jahres sowie Wasserspender in unmittelbarer Nähe der Büros. Bei unseren Sponsoringengagements im Laufsport binden wir die Mitarbeiter mit ein, indem sie an den von uns gesponserten Läufen jeweils Gratisstarts erhalten. Dies ist uns wichtig, da die Mitarbeiter jeweils die ersten Botschafter einer Unternehmensmessage sind. Sie tragen die Message von innen nach aussen."

Können Sie eine Bilanz Ihrer Initiative „Fit for SwissMove“ ziehen? Wie ist die Resonanz unter Ihren Mitarbeitern?

SG: "Wir haben das Projekt vor zwei Jahren mit 5 Mitarbeitern lanciert. Dieses Jahr umfasst das Team 30 Leute, bestehend aus Mitarbeitern und Versicherten. Ca. 50 Mitarbeiter und mehr als 900 Versicherte haben sich für das Team beworben. Die Resonanz ist also vorhanden - somit ziehen wir eine sehr positive Bilanz. Dabei sind es die kleinen und speziellen Geschichten, welche Freude bereiten. Wenn beispielsweise eine Mitarbeiterin mit 50 Jahren mit dem Laufen anfängt und nach 6 Monaten 14 Kilo weniger an Gewicht hat und einen Halbmarathon in sehr guten 2 Stunden und 21 Minuten läuft, ist das ein schöner Erfolg. In erster Linie für sie selbst, aber auch für das Projekt an sich."

Sie sind Referent beim SWISS MANAGEMENT RUN. Wie wichtig sind solche Treffen für Sie und was erwarten Sie vom Symposium „FIT FOR MANAGEMENT"?

SG: "Diese Treffen sind immer wieder spannend und interessant und dienen hauptsächlich dem Networking. In diesem speziellen Fall tauscht man sich einmal in einer anderen Umgebung und einem anderen Umfeld aus, was den SWISS MANAGEMENT RUN so besonders macht. Vom Symposium erwarte ich wie immer einen Input, welchen ich mitnehmen kann."

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"Ideale Plattform für Geschäftskontakte"

"Ideale Plattform für Geschäftskontakte"

Olivier Bernhard, Gründer des Schweizer Laufschuhherstellers On, im Kurzinterview über die Gründe, warum On als Aussteller am SWISS MANAGEMENT RUN dabei ist und seinen Triumph im letzten Jahr.

SWISS MANAGEMENT RUN 2015

Ihre Firma On wird beim SWISS MANAGEMENT RUN als Aussteller vor Ort sein. Aus welchen Gründen sind Sie Leistungspartner der Veranstaltung geworden?

OB: "Der Swiss Management Run ist eine ideale Plattform, um mit einer uns naheliegenden Zielgruppe in einer unglaublich entspannten Atmosphäre in Kontakt zu treten. Sport, und vor allem Laufen, als Ausgleich zum Berufsalltag hat über die letzten Jahre nochmals stark an Beliebtheit gewonnen."

Mit welchen Zielen fahren Sie am 21. August nach Arosa, nachdem Sie beim letztjährigen SWISS MANAGEMENT RUN triumphieren konnten?

OB: "Schweren Herzens muss ich dieses Jahr für den Swiss Management Run leider forfait geben. Dies, obwohl es letztes Jahr so richtig grossen Spass gemacht hat mit all den motivierten Teilnehmern in der wunderschönen Bergwelt unterwegs zu sein. Mal sehen, vielleicht kann ich einen adäquaten Ersatz innerhalb meiner sehr sportlichen Firma On finden."

Was ist das Besondere an On? Wo liegen Ihre Alleinstellungsmerkmale?

OB: "On ist eine Schweizer Laufschuhmarke. Das gesamte Engineering und Designing findet in der Schweiz statt. Das Alleinstellungsmerkmal gegenüber den Mitbewerbern ist dabei die einzigartige Cloud-Technologie. „Laufen wie auf Wolken“ - dabei dämpfen mehrere autonome Cloud Elemente den Aufprall beim Landen ab. Das Intelligente daran ist, dass unsere Technologie nur dann dämpft, wenn sie tatsächlich auch gebraucht wird, nämlich bei der Landung. Anschliessend lassen wir den Läufer / die Läuferin beinahe kraftlos über die Ferse zum Vorfuss hin abrollen. Die mittlerweile geschlossenen Elemente sorgen für einen direkten Abstoss. Das Gefühl dabei ist einzigartig und macht hungrig für mehr Laufkilometer. Unbedingt bei uns am Stand ausprobieren!"

Vielen Dank für das Interview!

"Networking mit attraktivem Programm"

"Networking mit attraktivem Programm"

Urs Wolperth, Key Account Manager bei cash, im Kurzinterview über die Ziele seines Teams cash-runners und die gewünschten Effekte der Medienpartnerschaft mit dem SWISS MANAGEMENT RUN.

SWISS MANAGEMENT RUN 2015

Herr Wolperth, Sie sind beim SWISS MANAGEMEMT RUN in Arosa Botschafter des cash-Teams. Wer wird in Ihrem Team sein?

UW: "Es sind in erster Linie Geschäftspartner, von denen ich weiss, dass Sie gerne ins schöne Arosa kommen, um in dieser einzigartigen Atmosphäre Networking zu betreiben und etwas für die Gesundheit zu tun. Neben dem, dass wir den 2. Swiss Management Run auf cash bewerben, habe ich auch vielen Freunden und Bekannten vom Anlass erzählt und hoffe natürlich, dass so auch möglichst viele Supporter an der Strecke stehen und uns anfeuern werden."

Was haben Sie sich für den 21. August, neben einem sportlich erfolgreichen Abschneiden Ihres Teams, vorgenommen?

UW: "Als Team streben wir sicher einen der vorderen Plätze an. Ich möchte aber auch einige neue Kontakte zu werbeinteressierten Teilnehmern knüpfen, die einen Mehrwert sehen, auf cash – dem ersten und grössten Schweizer Wirtschafts- und Finanzportal - Werbung zu publizieren. Und als langjähriger Bayern-Fan freue ich mich natürlich auf Jean-Marie Pfaff, unseren ehemaligen Torhüter."

Cash ist Medienpartner des SWISS MANAGEMENT RUNS. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen und was erhoffen Sie sich aus der Partnerschaft?

UW: "Neben der Möglichkeit den Brand "cash" zu leben, Kontakte zu vertiefen und weiter auszubauen, steht sicher das sehr attraktive Programm im Vordergrund. Die landschaftlich attraktive Umgebung hilft dabei natürlich sehr."

Vielen Dank für das Interview!

"Spektakel und Fussballkunst"

"Spektakel und Fussballkunst"

Reto Wenger, Präsident Swiss Beach Soccer, beantwortete uns ein paar Fragen. Wann Networking besonders gut funktioniert, erfahren Sie im Interview.

SWISS MANAGEMENT RUN 2015

Die After-Run Party des Swiss Management Run 2015 beinhaltet auch den Besuch der Suzuki Swiss Beach Soccer League. Was erwartet die Besucher?

RW: "Beach Soccer garantiert per se Spektakel und Fussballkunst. In Arosa eröffnen wir das Suzuki Swiss Beach Soccer League Weekend am Freitag-Abend mit dem Frauen-Länderspiel Schweiz vs. England. Im Anschluss kommt es – nach dem Vorbild der NBA – zu einem Suzuki-League Allstar Game. Dabei treffen die besten Schweizer Nachwuchsspieler auf eine internationale Auswahl."

Mit Suzuki konnte ein Namenssponsor für den Schweizer Beachsoccer gefunden werden. Was sind die nächsten (Vermarktungs-) Ziele?

RW: "Suzuki ist 2011 in den Beach Soccer Sport eingestiegen und mitverantwortlich für unsere Erfolge der letzten Jahre. Wir konnten nebst zahlreichen sportlichen Titeln auch die Nachhaltigkeit des Sports in der Schweiz ausbauen. So verfügen wir bereits über mehr als 20 Beach Soccer Anlagen und führen Meisterschaften in allen Kategorien durch. Ziel der nächsten Jahre ist ein weiterer Ausbau der Ligen sowie die Etablierung eines internationalen Top-Events in der Schweiz." 

Weshalb würden Sie Managern empfehlen an Networking-Veranstaltungen wie dem Swiss Management Run teilzunehmen?

RW: "Es ist doch immer viel schöner und entspannter nach einer sportlichen Betätigung mit Gleichgesinnten ein Bier zu trinken. So gehts auf jeden Fall mir selbst. Und wenn man das auch noch anlässlich eines Grillfestivals und Beach Soccer Spektakels in der wunderbaren Bergkulisse von Arosa tun kann, desto besser."

Vielen Dank für das Interview!