Führung ist ein Gruppenmarathon | SWISS MANAGEMENT RUN Share & Win

Führung ist ein Gruppenmarathon

Leader - Das Unternehmermagazin

17. September 2018

Am Freitag fand in Arosa die fünfte Ausgabe des «Swiss Management Runs» statt. Rund 300 Teilnehmer profitierten von Vorträgen zu Themen rund um die Gesundheit im Berufsalltag. Der allgemeine Tenor war, dass eine Balance zwischen An- und Entspannung entscheidend für eine nachhaltige Leistungsfähigkeit sei. Im Anschluss an das Symposium «Fit for Management» bot der gemeinsame Lauf und die After Run Party den Teilnehmern Zeit zum entspannten Networking und Austausch.

«Erfolgreiche Führung ist ein Gruppenmarathon und das dürfen wir im Management nicht vergessen», sagte Bernhard Heusler, Ehrenpräsident des FC Basel und Partner bei HWH. Er machte deutlich, wie wichtig es sei, im Team gemeinsame Entscheidungen zu treffen und die Konsequenzen zu tragen.

Eine gemeinsame Entscheidung zu einem strikten Reformkurs hat auch die SRG SSR getroffen. Bakel Walden, Direktor Entwicklung und Angebot, beschreibt die «No-Billag» Abstimmung trotz des positiven Ausgangs als «Nahtoderfahrung». Im Veränderungsmarathon sieht er die SRG derzeit noch am Rennanfang: «Wir haben gerade einmal Kilometer 4,5 erreicht». Sowohl Heusler als auch Walden betonten unabhängig voneinander, wie wichtig ein gesunder Abstand zu negativer Kritik von aussen sei. Man dürfe nicht versuchen, es allen «Nörglern» recht zu machen. «Wenn wir von der SRG übers Wasser laufen könnten, sagen unsere Kritiker: Noch nicht mal schwimmen können die», so Walden.

Gelingende Beziehungen zu sich selbst, im privaten und beruflichen Umfeld sind der Schlüssel zu einem erfolgreichen Leben, findet Wolfgang Walter Wulle, Akilas Werte AG und SKO Karriereberater. Druck auszuüben sei dabei die schlechteste Variante für Führungskräfte, um Mitarbeiter zu High-Performance zu bringen. Kern aller Motivation seien Anerkennung, Wertschätzung und Zuwendung bekommen bzw. geben. Es werde in vielen Unternehmen nebeneinander anstatt miteinander und füreinander gearbeitet, so Wulle. Ein offener Umgang mit kritischen Themen, wertschätzende Kommunikation und eine Feedback-Kultur seien essentiell für eine gesunde und produktive Arbeitsweise.